Hypnose gegen Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit ist ein weitverbreitetes Phänomen. Wohl jeder Mensch hat das schon einmal erlebt: Nachts noch wachliegen, Gedanken hin- und herwälzen und einfach keine Ruhe finden.

Wenn das ab und zu der Fall ist… halb so wild. Doch für manche ist das ein Dauerzustand – auch bekannt unter dem Begriff Insomnia.

Es gibt viele Arten von Schlafstörungen. Manch einer kann einfach nicht einschlafen. Manch einer schläft schnell ein, aber wacht dann viel zu früh auf und kann einfach nicht durchschlafen. Manch einer schläft zwar, aber schläft so schlecht dass er nach dem Aufwachen immernoch müde ist.

Eines der häufigsten Phänomene ist der Teufelskreis der Schlaflosigkeit:

“Ach, es ist schon 2:24 Uhr morgens und ich schlafe nicht… und morgen muss ich um sieben raus. Ich krieg nicht genug Schlaf! Dann bin ich wieder nicht fit bei der Arbeit und mein Hirn läuft nur auf Sparflamme.”

Und dann kann man wegen dieser Sorge nicht einschlafen zu können tatsächlich nicht einschlafen. Es ist eine Art selbsterfüllende Prophezeiung. Doch diese Einsicht allein hilft auch nicht weiter.

Hypnose ist ein effektives Mittel um mit interne geistigen Prozessen in Kontakt zu kommen. Prozesse, an die man sonst nicht so ohne Weiteres herankommt, weil sie tief im Labyrinth des Unterbewusstseins versteckt sind.

Wenn Sie in der Nacht kein Auge zukriegen – oder nur mit viel Mühe und Not – dann wünschen Sie sich vielleicht einfach ein märchenhaftes Pulver wie das des Sandmanns – einfach verstreuen und schon gibt es friedlichen Schlaf.

Viele Menschen greifen dann zu Schlafmitteln. Das Problem mit Schlafmitteln ist jedoch, dass der Körper bei regelmäßiger Nutzung recht schnell eine Toleranz entwickelt und immer höhere Dosierungen notwendig sind um den gleichen Effekt zu erzielen. Deshalb ist Abhängig von Schlafmitteln so häufig.

Ein kleiner Müdemacher kann doch nicht so schlimm sein denkt man sich. Schlaf aus der Packung, das klingt verführerisch. Doch selbst dieser Schein trügt. Denn tatsächlich ist das Gefahr der Abhängigkeit nicht das einzige Problem. Was nämlich wenige Wissen: Schlafmittel unterdrücken auch die Traumphase. Wer mit Hilfe von pharmakologischen Müdemachern einschläft (auch diejenigen, die nicht verschreibungspflichtig sind), der mag zwar mehr Schlaf finden, jedoch mit verkürzten REM-Schlaf-Phasen. Es ist eine unnatürliche, dem Körper eigentlich fremde Art des Schlafens – und bei weitem nicht so erholsam.

Der wesentliche Wirk-Mechanismus von Schlafmitteln ist dass Gamma-Amino-Säure gefördert wird – eine Substanz die bewirkt dass wir unsere Denkprozesse entschleunigen.

Ärzte sind sich prinzipiell auch einig dass man die Finger von Schlafmitteln lassen sollte – es sei denn man befindet sich gerade in einer Phase akuten Stresses, in der man auf Schlaf angewiesen ist, aber nicht die Möglichkeit hat “gute Schlafhygiene” zu betreiben. Zum Beispiel als Medizinstudent im Prüfungsstress und dergleichen.

Mentale Strategien die verhindern, dass unser Körper sich den Schlaf holt den er braucht sind mit Hilfe von hypnotischen Suggestionen leicht veränderbar. Am besten hören Sie sich eine Hypnoseaufnahme zum Einschlafen regelmäßig an. Achten Sie außerdem darauf dass die richtigen Rahmenbedingungen gegeben sind – ein ruhiger, wohltemperierter Raum, ein bequemes Bett und genügend Dunkelheit.

Nutzen Sie das Bett am besten auch nur zum Schlafen (und vielleicht noch für gemeinsame Betätigungen mit dem Partner). Aber Fernseh gucken, im Internet surfen und selbst lesen und telefonieren sind Tätigkeiten, die Sie am besten außerhalb Ihres Betts tun. So “markieren” Sie Ihr Bett als “den Ort des Schlafens”.

Die Hypnoseaufnahmen zum Einschlafen können Sie sich mit Kopfhörern oder auch über Lautsprecher anhören – je nachdem was Ihnen angenehmer ist.

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